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Narbenbehandlung

Häufig kommt es infolge schwerer Verbrennungen, chirurgischer Eingriffe (Hautschnitte) oder Unfällen zu unschönen Narben. In manchen Fällen lässt sich diese Narbenbildung weitgehend vermeiden, oftmals bleiben Narben jedoch dauerhaft bestehen. Viele der Betroffenen versuchen mit allen Mitteln, ihre Narben zu verbergen (durch entsprechende Kleidung, Make-up u.ä.). Zum Glück gibt es heute Möglichkeiten, diese Narben weniger sichtbar zu machen. Allerdings kann keine Narbe so entfernt werden, dass die Haut wieder völlig in ihren ursprüngllichen Zustand zurückkehrt.

 

Narbenbildung

Die Haut besteht aus 3 Schichten

 

Wenn lediglich die Epidermis geschädigt ist, kommt es im Allgemeinen nicht zu einer Narbenbildung. Durchdringt die Schädigung jedoch die oberste Schicht und greift auf Stratum corneum/Dermis oder sogar Subcutis über, wird die Entstehung von Narben wahrscheinlicher.

Die Art der Narbe hängt von mehreren Faktoren ab. Von größter Bedeutung sind dabei Art und Schwere der vorhandenen Wunde, aber auch die Lage und die individuelle genetische Veranlagung haben Einfluss auf die Narbenbildung.

 

1. Atrophe Narben
Hierbei handelt es sich vorwiegend um Akneläsionen oder andere tiefe Narben (Krater), die zumeist durch hormonell bedingte Akne oder Virusinfektionen (z. B. Windpocken) hervorgerufen wurden.

2. Hypertrophe Narben
Stark verdickte Narben, die auf eine übermäßige Bildung fibrösen Bindegewebes während des Heilungsprozesses zurückzuführen sind. Hypertrophe Narben sind erhaben, rot oder von dunkler Farbe und können mit Juckreiz einhergehen.

3. Keloide
Keloidnarben, die ebenfalls durch übermäßige Bindegewebswucherung hervorgerufen werden, ähneln in ihrer Dicke und Dunkelfärbung den hypertrophen Narben. Im Gegensatz zu hypertrophen Narben überschreiten Keloide jedoch die ursprünglichen Wundränder und können sich immer weiter ausdehnen, unter Umständen noch jahrelang.


 

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